Aktuelles

Buch
 

Raubkind ...
... heißt mein neues Buch, das gerade - druckfrisch - im Herder Verlag erschienen ist. "Von der SS nach Deutschland verschleppt", so der Untertitel, erzählt von einer jahrelangen Recherche. Am Anfang standen ein paar Sätze in einer SS-Familiengeschichte. Dort wird ein Pflegekind erwähnt - und sofort hatte ich einen schlimmen Verdacht. Gehörte Klaus B., der als Fünfjähriger 1944 zu einer Familie Schäfer gekommen war, womöglich zu den geraubten Kindern aus Osteuropa? Einige Indizien sprachen dafür ...

Lesungen

11. September 2018: ITS (International Tracing Service) in Bad Arolsen,
Große Allee 5-9, Beginn: 18.30 Uhr

13. September 2018: Bremer Buchpremiere in der Stadtbibliothek Bremen,
Am Wall 201, Wallsaal, Beginn: 18 Uhr

14. September 2018: Dokumentations- und Lernort Baracke Wilhelmine,
An der Kaserne 122, 28790 Schwanewede, Beginn: 18 Uhr

29. November 2018: Literaturforum im Brecht-Haus,
Chausseestraße 125, 10115 Berlin, Beginn: 20 Uhr


und so sieht das Cover aus





Radio-Feature
 

Plötzlich Pole!
Unter diesem Titel hat Radio Bremen die Geschichte von Klaus B. als Radio-Stück produziert und bereits im April 2018 gesendet. Das Feature experimentiert mit einer Form, die das durchgängige in ein serielles Erzählen auflöst. Eine Verbeugung vor der modernen Rezeption via Internet ...
hier gehts zum Feature





Lesung
 

Der Krieg meines Vaters
... das Buch, in dem ich mich mit den Feldpostbriefen meines Vaters und meiner Großmutter auseinandergesetzt habe, ist bereits vor vierzehn Jahren erschienen. Bis heute gibt es darauf Reaktionen. Zuletzt kamen Anfragen aus Norwegen (TV), aus den Niederlanden (Ausstellung für 2019 geplant) – zwei Ländern, in denen mein Vater als Besatzungssoldat einige Jahre stationiert war. Und aus Köln, dem Heimatort meiner beiden Vorfahren. Das dortige NS-Dokumentationszentrum – El-De-Haus – setzt sich noch einmal mit dem Krieg in der Stadt auseinander: In der Nacht zum 29. Juni 1943 wurde Köln so stark bombardiert, dass mehr als 4.000 Menschen ums Leben kamen, mehr als 200.000 ihre Wohnung verloren und das Zentrum weitgehend zerstört wurde. Atemlos berichtet meine Kölner Großmutter ihrem Sohn im "friedlichen" Norwegen davon …
Das ist der Kontext, in dem ich am 19. Juli 2018 im Kölner El-De-Haus aus meinem Buch lesen und vortragen werde.
zum El-De-Haus





Suche
 

... nach Lebensborn-Kindern
Menschen, die in einem Lebensborn-Heim geboren wurden oder untergebracht waren, interessieren mich nach wie vor. Obwohl ich mittlerweile fast einhundert von ihnen kennen gelernt und interviewt habe, zeigt die Erfahrung, dass jede weitere Lebensgeschichte dem Wissen über den Lebensborn e.V. neue Facetten hinzufügt. Dieses Wissen geht verloren, wenn die Zeitzeugen nicht mehr da sind. Daher möchte ich Frauen und Männer, die sich angesprochen fühlen, ermuntern, Kontakt zu mir aufzunehmen. Per Mail, per Brief, per Telefon … Anonymität ist garantiert, darauf können Sie sich verlassen.