Aktuelles

Buch
 

Raubkind ...
... heißt mein neues Buch, das gerade - druckfrisch - im Herder Verlag erschienen ist. "Von der SS nach Deutschland verschleppt", so der Untertitel, erzählt von einer jahrelangen Recherche. Am Anfang standen ein paar Sätze in einer SS-Familiengeschichte. Dort wird ein Pflegekind erwähnt - und sofort hatte ich einen schlimmen Verdacht. Gehörte Klaus B., der als Fünfjähriger 1944 zu einer Familie Schäfer gekommen war, womöglich zu den geraubten Kindern aus Osteuropa? Einige Indizien sprachen dafür ...

Lesungen

03.04.2019 Dresden: Haus des Buches (Thalia Buchhandlung),
Dr.-Külz-Ring 12, 01067 Dresden. Beginn 20.15 Uhr

07.02.20 19 Büren: Kreismuseum Wewelsburg
Burgwall 19, 33142 Büren. Beginn 19 Uhr

31.01.2019 Hamburg: Bücherhalle Dehnheide, Im Barmbek Basch
Wohldorfer Straße 30, 22081 Hamburg. Beginn 19 Uhr

22.01.2019 Wiesbaden: Hessische Landeszentrale für politische Bildung
Taunusstraße 4-6, 65183 Wiesbaden. Beginn 19 Uhr

29.11.2018 Berlin: Literaturforum im Brecht-Haus,
in der Reihe "Lebenszeugnisse" mit Wolfgang Benz
Chausseestraße 125, 10115 Berlin, Beginn: 20 Uhr

21./22.11.2018 Krakau: Vortrag bei der
Internationalen wissenschaftlichen Tagung
"Raub und Germanisierung polnischer Kinder während des 2. Weltkriegs"

14.11.2018 Berlin: Galerie Fantom, Netzwerk für Kunst und Geschichte(n),
Hektorstraße 9-10, 10711 Berlin, Beginn: 19 Uhr

14.09.2018 Schwanewede: Dokumentations- und Lernort Baracke Wilhelmine,
An der Kaserne 122, 28790 Schwanewede, Beginn: 18 Uhr

13.09.2018 Bremen: Bremer Buchpremiere in der Stadtbibliothek Bremen,
Am Wall 201, Wallsaal, Beginn: 18 Uhr

11.09.2018 Bad Arolsen: ITS (International Tracing Service) in Bad Arolsen,
Große Allee 5-9, Beginn: 18.30 Uhr

 

TV

23.11.2018 in der Vorabend-Sendung: DAS!
Bettina Tietjen im Gespräch mit Barbara Paciorkiewicz
und Dorothee Schmitz-Köster
Norddeutscher Rundfunk 18.45 - 19.30 Uhr

und so sieht das Cover aus





Radio-Feature
 

Plötzlich Pole!
Unter diesem Titel hat Radio Bremen die Geschichte von Klaus B. als Radio-Stück produziert und bereits im April 2018 gesendet. Das Feature experimentiert mit einer Form, die das durchgängige in ein serielles Erzählen auflöst. Eine Verbeugung vor der modernen Rezeption via Internet ...
hier gehts zum Feature





Lesung
 

Der Krieg meines Vaters
... das Buch, in dem ich mich mit den Feldpostbriefen meines Vaters und meiner Großmutter auseinandergesetzt habe, ist bereits vor vierzehn Jahren erschienen. Bis heute gibt es darauf Reaktionen. Zuletzt kamen Anfragen aus Norwegen (TV), aus den Niederlanden (Ausstellung für 2019 geplant) – zwei Ländern, in denen mein Vater als Besatzungssoldat einige Jahre stationiert war. Und aus Köln, dem Heimatort meiner beiden Vorfahren. Das dortige NS-Dokumentationszentrum – El-De-Haus – setzt sich noch einmal mit dem Krieg in der Stadt auseinander: In der Nacht zum 29. Juni 1943 wurde Köln so stark bombardiert, dass mehr als 4.000 Menschen ums Leben kamen, mehr als 200.000 ihre Wohnung verloren und das Zentrum weitgehend zerstört wurde. Atemlos berichtet meine Kölner Großmutter ihrem Sohn im "friedlichen" Norwegen davon …
Das ist der Kontext, in dem ich am 19. Juli 2018 im Kölner El-De-Haus aus meinem Buch lesen und vortragen werde.
zum El-De-Haus





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... nach Lebensborn-Kindern
Menschen, die in einem Lebensborn-Heim geboren wurden oder untergebracht waren, interessieren mich nach wie vor. Obwohl ich mittlerweile fast einhundert von ihnen kennen gelernt und interviewt habe, zeigt die Erfahrung, dass jede weitere Lebensgeschichte dem Wissen über den Lebensborn e.V. neue Facetten hinzufügt. Dieses Wissen geht verloren, wenn die Zeitzeugen nicht mehr da sind. Daher möchte ich Frauen und Männer, die sich angesprochen fühlen, ermuntern, Kontakt zu mir aufzunehmen. Per Mail, per Brief, per Telefon … Anonymität ist garantiert, darauf können Sie sich verlassen.